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  • Jonas

Glück im Unglück? Die Corona-Krisenzeit effizient meistern!

So sehr sich mancher Bürger vor 2 Wochen auch noch vor dem neuartigen Virus, das bisher eigentlich nur als sanftes, sommerliches Bier, das man am Besten mit einer Limettenscheibe genießt, bekannt war, verschließen wollte, das Coronavirus hat die Welt im Sturm erobert und mittlerweile das Leben von Jedermann/frau massiv beeinflusst. Stand heute (19.03.2020 / 16:00 Uhr) handelt es sich um 13.979 bestätigte Infektionen in Deutschland, durch das exponentielle Wachstum der Infiziertenrate ist jedoch mit einem rasanten Anstieg in der nächsten Tagen zu rechnen.

Quelle : https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/


Doch nicht nur die Bevölkerung ist von der um sich greifenden Corona Epidemie betroffen, schon seit Beginn der Krise war vor Allem die Event- und Veranstaltungsbranche besonders getroffen. Großveranstaltungen und Messen wurden bereits frühzeitig bis Ende 2020 verschoben oder gänzlich abgesagt, seit Kurzem sind nun auch kleinere Veranstaltungen mit Personenanzahl von bis zu 200 Personen betroffen, auch kleine Clubs, Bars und Gaststätten müssen ihre Türen geschlossen halten.

Der finanzielle Schaden, der mit dem sogenannten Shutdown einhergeht, ist unvorstellbar groß. Angefangen bei den großen Unternehmen, die finanzielle Engpässe zwar mittels Krisenplanungen für einen gewissen Zeitraum überbrücken können, sich dieser Zeitraum aber meist auf 2 bis 3 Monate beschränkt, bis hin zu Freelancern ist wirklich jeder betroffen, mancher mehr, mancher weniger.


Doch wie kann man die aktuell angespannte Zeit nutzen, um am Ende vielleicht doch etwas positives daraus mitzunehmen? Ich werde ich in dem folgenden Beitrag ein paar Tipps geben, mit denen ich es aktuell sehr gut durch den 'Alltag' (wenn man ihn dann so nennen kann) schaffe. Schreibt mir gerne, wie ihr die aktuell verfügbare Zeit für euch nutzt, vielleicht ergeben sich dadurch völlig neue Konzepte und Ideen!

1. Nicht verrückt machen lassen.

Es ist seinerzeit schwer durch den regelrechten Wald an Informationen rund um das Coronavirus zwischen Fake News und validen Informationen zu unterscheiden. Auch wenn man über die öffentlich rechtlichen Medien denken mag was man will - sie sind derzeit das Sprachroher der Politik und der Wissenschaftler mit der Bevölkerung, daher sollte man sich auf Aussagen z.B. der Bundeskanzlerin Angela Merkel berufen, nicht mehr und nicht weniger. Es wurde mehrfach unterstrichen, dass KEINE Hamsterkäufe notwendig sein, die Lebensmittelversorgung aktuell nicht in Gefahr ist und sich auch dementsprechend verhalten werden sollte, trotzdem stand ich im Lidl heute Mittag vor leeren Brot,- Nudel- und Klopapierregalen.


...dann müssen es eben Suppennudeln sein...

Lasst euch nicht von Verschwörungstheoretikern oder Panikmachern verrückt machen, verhaltet euch den Anweisungen entsprechend, meidet den Kontakt zu Risikogruppen, wascht euch die Hände (ihr Schweine 🐷) und lehnt euch einfach mal zurück. Ihr habt so lange danach gesehnt...


2. Prokrastination? No way!


Jeder, der wie ich selbstständig arbeitet, aber aus meiner eigenen Erfahrung auch jeder Angestellte kennt das :"Das kann ich easy auch noch nächste Woche machen!" "Da ist gerade kein Druck hinter, lieber erstmal der E-Mail Signatur den letzten Feinschliff verpassen!" - Prokrastination! Wir schieben Projekte vor uns her, weil uns der letzte Ehrgeiz fehlt den letzten Schritt oder die Extrameile zu gehen, wir Priorisieren andere Aufgaben/Projekte höher und so vergehen Wochen, wenn nicht Monate. Nutzt die aufgrund des regelrechten Shutdowns freigewordene Kapazität, um eben jene Projekte in den Angriff zu nehmen! Vielleicht kennt es der eine oder andere auch aus dem Fitness Studio : Hat man es erstmal 5 bis 6 Mal zum Training geschafft, fühlt es sich auf einmal kinderleicht an. Ein ähnliches Gefühl wird sich einstellen, wenn ihr diese Baustellen angeht und sich der 'Haufen Arbeit', den ihr 2020 bisher vor euch hergeschoben habt, langsam aber sicher in Luft auflöst. Genauso könnt ihr die Zeit natürlich nutzen, um euch weiterzubilden, Online Kurse und Workshops machen es möglich. Ich als Musiker verbringe viel Zeit damit Musik zu konsumieren und zu spielen. Also schnappt euch euer Instrument und legt eure Lieblingsplatte auf. Putzt mal wieder die Bude, das wolltet ihr sowieso schon längst mal wieder gemacht haben und irgendwie ist es mittlerweile auch schon echt eklig. Nehmt den Hörer in die Hand und ruft eure Liebsten mal wieder an, völlig egal ob den besten Freund/in von nebenan oder die Verwandten in der Heimat, denn auch sowas schiebt man gerne mal vor sich her. Ihr habt euch bestimmt alle was zu erzählen!


3. Seid kreativ!


Ob ihr es glaubt oder nicht, die Krise bringt kreative Geister hervor, denen ihr vorher so noch nie begegnet seid! Ich habe mich erst gestern wieder mit meinem Laptop auf mein Sofa gesetzt und mir Adobe Illustrator Tutorials auf Youtube angeschaut, um meine dürftigen Skills zu erweitern. Wann hat man denn sonst schon mal 3 Stunden Zeit dafür sich Youtuber mit badischem Dialekt reinzufetzen und dabei versuchen trashige Designs zu erstellen? Hat echt Spaß gemacht und auch wenn die Ergebnisse zu wünschen übrig lassen, hab ich ne Menge gelernt! (Btw : Adobe verschenkt gerade 2 Monate Creative Cloud kostenlos, vielleicht ist das euer Moment http://bit.ly/399y6JH)


Probiert Dinge aus, fangt an zu schreiben oder widmet euch alten Leidenschaften. Das kann einen super inspirierenden Einfluss auf euren 'Alltag' haben, wenn man ihn denn momentan so nennen kann, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt...


4. Behaltet euren Alltag!


Es ist so verlockend - die Firma hat zum Homeoffice aufgerufen, eine Situation die in Deutschland ungefähr so selten ist wie Sonne in den Sommerferien, die Gelegenheit es sich zuhause mal so richtig gemütlich zu machen, so findet man sich um 03:46 Uhr in der 4. Staffel Modern Family, die man eigentlich eh schon 8 Mal gesehen hat und fragt sich 'Ist es das jetzt wert?' Meine Antwort ist 'jein'. Die Situation auszunutzen und mal 1-2 Stündchen länger wach zu bleiben und in der Konsequenz vielleicht auch mal bis 10 Uhr im Bett liegen zu bleiben - das sollte jeder für sich selbst entscheiden! Wichtig ist jedoch, dass man sich eine Art 'Alltag' behält, auch wenn die Verlockung groß ist. Legt euch eine Uhrzeit fest, zu der ihr gewisse Dinge angehen wollt. Nutzt die Gelegenheit mal um ausgiebig zu Frühstücken, das bewirkt wahre Wunder. Generell sollte man die Quarantäne dazu nutzen, sich eine regelmäßige Nahrungszufuhr anzugewöhnen. Das kommt im Alltag oft viel zu kurz, von Meeting zu Meeting springend ist es eben schwer darauf zu achten - the time is now! Auch wenn die Gym's derzeit geschlossen bleiben, ist das keine Ausrede von zuhause aus ein bisschen Sport zu treiben. Auch Laufen gehen wurde noch nicht offiziell untersagt, also zieht euch die alten Asics über die Füße und geht mal wieder ne Runde laufen oder kramt die Fit for Fun 'Beachbody Workout' DVD aus dem Regal, die eure reizenden Freunde euch trashigerweise zum 18 Geburtstag geschenkt haben und seitdem in deinem Schrank verrottet. So fällt es euch nicht nur leichter durch die aktuell lethargischen Tage zu kommen, auch der Wiedereinstieg wird euch leichter fallen. Und auch hier habe ich die perfekte Überleitung zu meinem fünften und letzten Punkt geschaffen...


5. Es gibt eine Zeit nach der Krise...


Auch wenn Projektarbeiten derzeit stillstehen (wir als Kreativ- und Eventagentur können euch davon gerade ein Lied singen) und es mit Sicherheit viele Existenzen gibt, die derzeit auf dem Spiel stehen oder sogar schon ihre Opfer gefordert haben, sollte man den Blick nach vorne bewahren und die Zeit nach der Krise als einen Lichtblick erhalten. Viele Veranstaltungen werden nachgeholt werden, allgemein wird es viel nachzuholen geben. Es wird eine Zeit sein, in der wir das Wissen und die Kompetenz, die wir uns in der Zwischenzeit durch Reflektion und Aufarbeitung angeeignet haben, in die Tat umsetzen, neue Konzepte entwickeln und gestärkt aus einer Krise gehen, die mit Sicherheit ihre Opfer gefordert haben wird. Wir von INSTINCT bleiben gewohnt geschmeidig und regen euch dazu an, die Gelegenheit zu nutzen und über den Tellerrand zu schauen. Lasst und über die Zukunft sprechen, über kreative Konzepte und Ideen, die man vielleicht auch trotz der angespannten Situation umsetzen kann - wir haben genug Kaffee und Klopapier am Start!


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